Joyful Intimacy and Playful Fight
In diesem Workshop soll die Fähigkeit entwickelt werden mit einem oder mehreren Partnern zu tanzen.
Dabei werden wir mit der Berührung und den verschiedenen Formen der Manipulation arbeiten und die verschiedenen Möglichkeiten ausprobieren, den Partner mit dem ganzen Gewicht zu belasten, sei es durch anlehnen, hochklettern oder anspringen. Wir üben den Körper beim Springen auf den Partner leichter zu machen. Der “leichte Körper” ist wachsam, präsent und bereit schnell und kompakt zu reagieren. Durch physische Aktionen werden Emotionen stimuliert, wobei beobachtet wird was es bedeutet, eine Aktion auf verschiedene Arten auszuführen oder am eigenen Leib zu erfahren: intim, zerbrechlich, invasiv, aggresiv usw.
PiccoliProduction wurde 2007 von Simone Blaser und Bruno Catalano gegründet.
Ihre Arbeiten wurden seither vom Tanzhaus koproduziert. Im Februar 2012 wird ihr neues Stück «The Bunga Bunga Generation» im Tanzhaus Zürich Premiere feiern. Sie unterrichten an Akademien und in Tanzschulen in der Schweiz, in Deutschland, Italien, Österreich und Argentinien. Sie arbeiten auch häufig mit Jugendlichen, beispielsweise an Steiner-Schulen in Zürich und Winterthur, und kooperieren mit Christian Seiler, Leiter der ArbeitsGemeinschaft Theater Rämibühl.
PiccoliProduction wurde 2007 von Simone Blaser und Bruno Catalano gegründet. Einige ihrer Stücke sind: „Imperfect Geometry“ (2000), „Avenue des rêves perdus“ (2004), „Nicht müde werden“ (2005). Unter dem Namen PiccoliProduction entstanden „corpi“ (2007), „la stanza“ (2008), „brief encounters“ (2009), „Ein Tier, das lachen macht“ (Rechercheprojekt 2011).
PiccoliProduction geht davon aus, dass jeder Mensch gezwungen ist, sich eine Vorstellung darüber zu machen, was der andere denkt und empfindet. Nie ist das, was wir beim anderen zu sehen oder zu spüren glauben, das Wirkliche. So gesehen befinden wir uns auf eine Art immer in einem imaginären Raum. PiccoliProduction nutzt diesen Raum, um daraus Tanzstücke zu schaffen.
Der imaginäre Raum wirkt hypnotisch und wird lebendig, wenn seine poetische Kraft mit Leben, mit tanzendem Leben gefüllt wird. Das Zusammenspiel der Körper folgt, wenn sie sich ganz auf den anderen einlassen, gleichsam einem magnetischen Zwang. Trotzdem entstehen Bilder und Geschichten, die nie ganz eindeutig sind, sondern dem Zuschauer Raum und Zeit für seine eigenen Vorstellungen und seinen eigenen imaginären Raum lassen.
© Tanzhaus Zürich